Zur Grundidee des „Corso der Lichtgestalten“ (Benjamin Schubert)


Mit dem „Corso der Lichtgestalten“ will ich aufmerksam machen auf die Veränderung der Kommunikation, exemplarisch am Übergang von der Schrift zum Bild.

Meine Skulpturen verkörpern die Transformation einer Schrift in ein Piktogramm. Oder andersherum gedacht, in eine lesbare Gestalt – im genauen Wortsinne.

Sie sollen den Betrachter ermutigen, sich auf komplexere Ebenen einzulassen:
Die Erforschung geschichtlicher Entwicklungen – jede Skulptur hat ihre ganz eigene Vergangenheit. Sie ist dokumentiert und beschreibt „ihren Lebenslauf“.

Das Erleben von Veränderungsprozessen in unserer Erfahrungswelt – von haptisch erlebbarer Kommunikation zu digitalisierten Darstellungsweisen.
Die Anpassung der Sprache an die neue Schriftform bei E-Mails und die neue Behaglichkeit im unverbindlichen Cyberspace.

So ist der Corso der Lichgestalten unterwegs an der Bruchkante von Oberfläche und Komplexität.

Ein breites Spektrum für Gedankenarbeit – dazu lade ich Sie ein!

 

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