Unsere Tour durch Deutschland
Vom 31.07.2004 bis 05.09.2004 ziehen fahrende Lichtskulpturen,
von Sylt kommend, leuchtend durch die ganze Republik.
Faszinierende Bilder entstehen, wenn der Corso die Städte passiert,
die Weiten von Niedersachsen durchquert, am Ufer des Rheins entlang zieht,
die Grenze zur Schweiz streift, den Bodensee überquert, das Mittelgebirge
erklimmt, um am Ende Berlin zu erreichen. Kurz: eine Deutschlandrundfahrt,
die alle baulichen, landschaftlichen und geschichtlichen Highlights einschließt.
Die wandernden Lichtgestalten bestehen aus Neonbuchstaben
ausgemusterter Firmen- und Reklametafeln. Zersägt und nun zu neuen
beeindruckenden Figuren zusammengesetzt, entsteht eine Werkgruppe exzessiver
Schriftskulpturen. Schon eine Figur, auch unbeleuchtet, hat einen hohen
Aufmerksamkeitswert. Jeder will sie sehen, jeder muss dabei sein - ein
Kunstereignis, das seine Besucher "zu Hause" abholt und verführen
will, Oberflächen zu hinterfragen.
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Die Aura im aktuellen Kunstkontext ist selbstverständlich
- "von der Schrift- zur Bildsprache" oder die "Kommunikation
ohne Worte" geben Anhaltspunkte. Der Corso besteht aus 6 Gespannen,
bestehend aus einer Lichtgestalt und einem Citroën C3 Pluriel
Zugfahrzeug. Er bewegt sich täglich rund 120 km, mit einer
durchschnittlichen Geschwindigkeit von 25 km/h. |
Gegen Mitternacht erreicht der Corso den neuen Aufstellungsplatz. Er
wird dort bereits von der vorausziehenden Ausstellung erwartet. Die Gespanne
werden um das Ausstellungszelt aufgebaut. Der Tag wird bestimmt von den
Veranstaltungen zum Thema Alphabetisierung. Vorlesegruppen, Filme und
Spiele bestimmen das Geschehen. Ab 17.00 Uhr wird zur Abendveranstaltung
umgebaut. Der Corso lädt zum Feiern ein.
Gegen 19.00 Uhr bricht der Corso aus dieser Veranstaltung auf. Die Generatoren
werden gestartet und der Konvoi setzt sich leuchtend in Bewegung und kann
entlang der Strecke beobachtet werden, ein optisches Erlebnis. Dieses
Kunstkonzept lebt durch seine Paten. Es soll durch Eigeninitiative, die
Unterstützung von Freunden und den nötigen Idealismus realisiert
werden.
Im Mittelpunkt steht die Mobilisierung der Öffentlichkeit
für ALFA-TELEFON.
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