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Konzeption
Freie Kunst im allgemeinen nimmt eine gesellschaftliche Aufgabe wahr.
Das unterscheidet sie deutlich von angewendeten Künsten. Die freie
Kunst ist das Forschungs- und Entwicklungszentrum. Hier werden gesellschaftliche
Strömungen aufgezeigt, Experimente für Veränderungen gestartet
und die Ergebnisse abgeschätzt.
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Am Anfang war der schlichte Wunsch, die Menschen eindringlich,
auch wenn die Bilder sehr "schön" sind, auf die Bedeutung
der chiffrierten Kommunikation und deren starke Veränderung
hin zu weisen.
Zuerst rein abstrakt auf der rein künstlerischen Ebene als
bewegte Skulpturenaufstellung auf der Straße.
Probeläufe mit nur einer mobilen Skulptur zeigten den großen
Aufmerksamkeitswert und das große Interesse der Passanten,
von denen viele sicher nicht den Weg ins Museum suchen würden.
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Wort und Bild bilden bei den Skulpturen eine Einheit, doch erst die "normale"
Lesbarkeit führte bei den Betrachtern zum Erstaunen. Damit begann
das Buchstabieren im Raum losgelöst von der künstlerischen Leitidee
und entwickelte sich weiter.
Das Thema Alphabetisierung konnte bei der weiteren Erarbeitung des Corso
der Lichtgestalten einfach nicht übersehen werden: Die tägliche
Ausstellung wird nun durch unseren Partner, den Bundesverband Alphabetisierung,
in idealer Weise ergänzt.
Wir haben bei der Umsetzung vom Corso der Lichtgestalten neue Erfahrungen
machen können und bieten der Gesellschaft nun den Nutzen einer eindrucksvollen
Kunst- und Bildungsveranstaltung, die sich über 36 Tage erstreckt.
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